
„Ranzig” und „stichig-schlammig”! Dieses Olivenöl bekommt von Stiftung Warentest sein Fett weg
RTL
Stiftung Warentest hat 25 Olivenöle der Güteklasse „nativ extra” auf Schadstoffe und Geschmack geprüft. Für acht Produkte ging das nicht gut aus. Vor allem ein Discounter, der letztes Jahr noch glänzte, enttäuscht.
Das klingt wenig appetitlich!Stiftung Warentest hat 25 Olivenöle untersucht, ganze acht fallen mit „mangelhaft” durch. Ein Discounter enttäuscht dabei gleich mit zwei Produkten. Alle getesteten Olivenöle haben eigentlich die höchste Güteklasse „nativ extra”. Höchstklassige Qualität wird aber immer seltener, erklärt Dr. Jochen Wettach, Testleiter bei Stiftung Warentest: „Der deutsche Olivenölmarkt gilt als besonders streng, doch was wir in den Regalen finden, ist immer öfter nur noch Mittelmaß.” Woran das liegt? Das sei laut Brancheninsidern kein Zufall, so der Experte, „weil letztlich der Klimaandel sich niederschlägt – in der Menge und Qualität des Olivenöls.” Schlechte Ernten, Dürren und Hitze am Mittelmeer haben also Konsequenzen. Lese-Tipp: Öko-Test findet antibiotikaresistente Keime auf Hähnchenfleisch – diese Marken sind belastet! So auch bei einem Discounter, dessen Olivenöle noch im letzten Test im Januar 2025 mit „gut” abschnitten. In der neuen Untersuchung landeten gleich zwei Produkte von Aldi gemeinsam mit sechs anderen und der Note „mangelhaft” auf dem letzten Platz. Die Eigenmarken Bellasan und Bio schmecken beide „stichig-schlammig und ranzig”, das Bio-Öl sogar zusätzlich noch „modrig”, so das Knallhart-Urteil von Warentest. Solche sensorischen Fehler sind laut EU-Verordnung in der geprüften Güteklasse nicht erlaubt. Sie „entstehen, wenn Oliven bereits vor dem Pressen zu gären beginnen oder das Öl zu lange mit Sauerstoff in Kontakt war”, erklärt das Magazin. Auch die Olivenöle von Netto Marken-Discount und Ybarra fielen durch die Geschmacksprüfung.













