
„Kampf fängt erst an“: Trump als „Befreier“ und brennende US-Flaggen – Venezuela spaltet Lateinamerika
Frankfurter Rundschau
In Lateinamerika herrscht Schock nach dem gewaltsamen US-Angriff in Venezuela. Doch tausende Exil-Venezolaner feiern den Sturz von Nicolás Maduro.
Buenos Aires – Die USA haben bei ihrem Angriff in Venezuela Machthaber Nicolás Maduro festgenommen – nun herrscht in Argentiniens Hauptstadt Feststimmung. Aus Autos mit Venezuela-Flaggen schallt am Montagnachmittag Salsa-Musik, Tausende feiern in der Innenstadt von Buenos Aires den Sturz eines Diktators, in den U-Bahnen sammeln sich Gruppen mit Baseballcaps in Venezuela-Farben zu einer Art Afterparty zur US-Intervention in ihrem Land. Die Raketen, die gegen ihr Land gefeuert wurden, wirken für sie nicht bedrohlich – sie seien die Befreiung von einer sozialistischen Autokratie, die 1998 mit Hugo Chávez begann und seit 2013 von Nicolás Maduro weitergeführt wurde.













