„Ich brauche keinen historischen Mist, um diesen Krieg zu beenden“ – Selenskyj teilt gegen Putin aus
Die Welt
Präsident Selenskyj lehnt historische Debatten ab und fordert mit Blick auf Putin ein schnelles Kriegsende. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht dafür nur geringe Chancen. Gleichzeitig meldet die Ukraine größte Geländegewinne seit 2023.
Der ukrainische Präsident Selenskyj macht sich über Kremlchef Putin lustig und fordert ein schnelles Kriegsende. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht dafür nur geringe Chancen. Mehr im Liveticker. Nach zweitägigen Friedensgesprächen in der Schweiz zeigt sich der ukrainische Präsident Selenskyj unzufrieden. Er setzt auf weitere Verhandlungen – und auf die Europäer. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine im Liveticker: Mehr als tausend Kenianer sind einem Geheimdienst-Bericht zufolge von der russischen Armee für einen Kampfeinsatz in der Ukraine rekrutiert worden. Die Ausreise der Männer erfolge oftmals mit Touristenvisa über Istanbul oder Abu Dhabi, sagte der Abgeordnete Kimani Ichung'wah am Mittwoch im kenianischen Parlament. „Bisher wurden mehr als tausend Kenianer rekrutiert und sind in den russisch-ukrainischen Krieg gezogen“, fügte er unter Berufung auf Erkenntnisse des Geheimdienstes und der Kriminalpolizei hinzu. Viele von ihnen seien zu einem Kampfeinsatz gezwungen worden. Im Dezember hatten die Behörden die Zahl der Kenianer, die für Russlands Armee rekrutiert wurden, noch auf 200 geschätzt. Nach Angaben des Abgeordneten Ichung'wah liegen derzeit mindestens 39 Kenianer nach Kampfeinsätzen im Krankenhaus, 28 weitere würden vermisst und 89 Männer seien an der Front im Einsatz. Der kenianische Außenminister Musalia Mudavadi will im März nach Moskau reisen, um das Thema zu besprechen. Die kenianische Regierung verurteilt den Einsatz ihrer Staatsbürger „als Kanonenfutter“ in der Ukraine.













