„Er erreichte nichts“ – Merz kritisiert Orbans Moskau-Reise auf der Bühne
Die Welt
Friedrich Merz hält seine Auftaktrede bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Kurz danach kritisiert er auf der Bühne die Moskau-Reise eines anderen EU-Staatschefs. Außenminister Wadephul kündigt mehr Investitionen in die europäische Verteidigung an. Mehr im Liveticker.
Friedrich Merz hält seine Auftaktrede bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Kurz danach kritisiert er auf der Bühne die Moskau-Reise eines anderen EU-Staatschefs. Außenminister Wadephul kündigt mehr Investitionen in die europäische Verteidigung an. Mehr im Liveticker. In München treffen sich 60 Staats- und Regierungschefs, rund hundert Außen- und Verteidigungsminister sowie die Spitzenvertreter von über 40 internationalen Organisationen zur alljährlichen Sicherheitskonferenz. Im Fokus stehen der Krieg in der Ukraine, die Krise der transatlantischen Beziehungen und die europäische Verteidigungsfähigkeit. Alle Ereignisse rund um die Münchner Sicherheitskonferenz im Liveticker: Nach seiner Rede spricht Bundeskanzler Merz mit Gastgeber Wolfgang Ischinger auf der Bühne. Er kommt auf einen europäischen Premierminister zu sprechen, der vor zwei Jahren „ohne Mandat“ nach Moskau gereist war. „Er hat nichts erreicht“, kritisiert Merz. In der darauffolgenden Woche habe es schwere Angriffe auf zivile Infrastruktur in der Ukraine gegeben. Russland sei noch nicht bereit, ernsthaft zu verhandeln. Gemeint ist offenbar Viktor Orbán, der Ministerpräsident von Ungarn, den Merz nicht beim Namen nannte. Merz‘ persönliche Ansicht sei, dass „dieser Krieg nur dann enden wird, wenn Russland zumindest wirtschaftlich, möglicherweise auch militärisch, erschöpft ist.“













