
Ölpreis-Spirale durch Iran-Krieg: Trumps Rohstoff-Strategie kann nach hinten losgehen
Frankfurter Rundschau
Unter Donald Trump wird Ressourcenpolitik offen zur Strategie. An der Straße von Hormus zeigt sich, wie schnell das global zurückschlägt. Eine Analyse.
München – Der Slogan hallte Anfang der neunziger Jahre durch die Straßen westlicher Hauptstädte: „No blood for oil“. Er richtete sich gegen den Krieg zur Befreiung Kuwaits 1991. Damals stritten Analysten, Historiker und Politiker darüber, ob der Vorwurf berechtigt war, dass hier bloß nackte Öl-Interessen bedient werden sollten. Völkerrechtlich war Kuwait ein angegriffenes Land, dem die USA als Anführer einer großen, mit Mandat der Vereinten Nationen ausgestatteten Allianz zu Hilfe eilten. Ging es also nur um die Verteidigung des Völkerrechts oder auch um den Schutz der globalen Ölversorgung?













