
"Werden sehen, wer bei diesem Armdrücken der Kräftigere ist"
n-tv
Bundeswirtschaftsminister Habeck setzt die Zoll-Ankündigungen von US-Präsident Trump mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs gleich: Die ökonomischen Folgen seien ähnlich schwerwiegend. Europa müsse sich kampfbereit zeigen, um Trump zur Umkehr zu bewegen.
Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle gegen weite Teile der Staatenwelt schlagen auch in Deutschland hohe Wellen. Nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck werden die Zölle verheerende Folgen haben, vor allem für die USA selbst.
Der Tag nach Trumps Ankündigung sei "durchaus vergleichbar" mit dem Tag der russischen Großinvasion in der Ukraine, zog Habeck vor Journalisten eine Parallele zwischen dem Beginn und dem Ende seiner Amtszeit. "Entsprechend muss die Größe der Reaktion und die Entschlossenheit der Reaktion ausfallen", forderte der Grünen-Politiker. "Dieser Tag bedeutet, dass wir einmal mehr in einen Abgrund schauen."

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












