
Weil pocht auf Weiterbetrieb der Impfzentren im Herbst
n-tv
Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) pocht auf einen Weiterbetrieb der Impfzentren über die bisher angepeilte Schließung Ende September hinaus. Darauf habe er bei den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag gedrungen, sagte Weil bei einer Unterrichtung des Landtags in Hannover. Um eine erneute Verschlechterung der Corona-Lage im Herbst zu verhindern sei ein schneller Impffortschritt nötig. Dieser gerate bei einem Schließen der Impfzentren Ende September in Gefahr. Denn bereits weit vorher würden die Zentren keine Erstimpfungen mehr für Menschen vornehmen, die ihren Zweitimpfungstermin nicht mehr im Impfzentrum wahrnehmen könnten. "Ich halte das nicht für klug." Die Kanzlerin habe erklärt, das zu überdenken.
© dpa-infocom, dpa:210610-99-943344/2
Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












