Warum Donald Trump nicht zum Super Bowl reist
Die Welt
In der Nacht zu Montag steigt der 60. Super Bowl. In der legendären Halbzeit-Show des Football-Finalspiels tritt ein Rapper auf, der dem US-Präsidenten nicht gefällt. Für Donald Trump bietet sich aber im Fernsehen eine Alternative.
In der Nacht zu Montag steigt der 60. Super Bowl. In der legendären Halbzeit-Show des Football-Finalspiels tritt ein Rapper auf, der dem US-Präsidenten nicht gefällt. Für Donald Trump bietet sich aber im Fernsehen eine Alternative. Donald Trump hält ihn für „eine fürchterliche Wahl“. Dem Rapper Bad Bunny wird in der Nacht auf Montag die Ehre zuteil, der musikalische Topact der Halbzeit-Show beim 60. Super Bowl zwischen New England und Seattle in San Francisco zu sein. Doch vielen Konservativen ist er nicht amerikanisch genug. Dabei ist Bad Bunny im Gegensatz zu vielen Künstlern in den vergangenen Jahren beim Super Bowl tatsächlich US-Amerikaner, wenn auch aus Puerto Rico. Die Einwohner der Karibikinsel besitzen per se die US-Staatsbürgerschaft – wählen dürfen sie in den USA aber nicht. Das könnten sie nur, wenn sie ins Kernland übersiedeln würden. Viele Puerto Ricaner haben dies in der Vergangenheit getan. Doch wer es in diesen Zeiten wagt, läuft Gefahr, von Trumps Einwanderungspolizei ICE drangsaliert zu werden. Als ihm kürzlich ein Grammy verliehen wurde, sagte Bad Bunny: „Wir sind keine Wilden. Wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner!“ Trump sagte, Bad Bunny, der meistgestreamte Künstler 2025, sei nicht populär genug. Der POTUS will ohnehin nicht nach San Francisco kommen. Es sei zu weit.







