
Walker zur Endlager-Suche: "Keine Vorfestlegung auf Alb"
n-tv
Stuttgart (dpa/lsw) - Auf der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle sollen vier Gebiete in Deutschland spezielle Daten zu Gesteinsformen liefern - eines davon ist die Schwäbische Alb. Das baden-württembergische Umweltministerium hat nun unterstrichen, dass es sich dabei nicht um eine engere Auswahl bei der Suche nach einem Endlager handele. Man werde die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) unterstützen, indem man ihr die notwendigen Daten bereitstelle, sagte ein Sprecher. Für das Land bedeute das erstmal nichts.
Die vier Gebiete dienten in dieser Phase lediglich der Entwicklung von Methoden für die weitere Eingrenzung von Flächen. Alle 90 Teilgebiete blieben weiter im Verfahren und würden nach und nach mit diesen neuen Methoden bewertet. "Für die vier Gebiete und speziell für die Schwäbische Alb stellt das in keiner Weise eine Vorfestlegung dar", sagte die neue Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur.
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