
Tonnenweise Mikroplastik durch Spülschwämme – Kläranlagen können nicht alles aufhalten
Frankfurter Rundschau
Spülschwämme belasten die Umwelt stärker als gedacht. Eine Studie zeigt: Mehrere Tonnen Mikroplastik gelangen jährlich ins Abwasser.
Wer bisher dachte, Keime seien der einzige Schauder, der einem Spülschwamm innewohnt, wird nun eines Übleren belehrt. Zwar gilt immer noch, was eine Untersuchung der Hochschule Furtwangen im Jahr 2024 belegte: Dass Spülschwämme mit rund 54 Milliarden Bakterien pro Kubikzentimeter mikrobiell gesehen zu den „am dichtesten besiedelten Gebrauchsgegenständen“ im Haushalt gehören. Aber nun hat ein Forschungsteam der Uni Bonn herausgefunden, dass die Küchenhelfer nicht nur ziemlich schmuddelig sein können, sondern mit Blick auf die Umwelt auch ziemlich viel Dreck machen.
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