
Vechtas Basketballer erhalten keine Bundesliga-Wildcard
n-tv
Vechta (dpa/lni) - Der sportliche Absteiger Rasta Vechta erhält keine Wildcard für die nächste Saison in der Basketball-Bundesliga. Den letzten freien Platz in der BBL vergab die Gesellschafterversammlung am Freitag an den Mitabsteiger Gießen 46ers. Die Niedersachsen gingen in der geheimen Abstimmung dagegen leer aus. "Glückwunsch an die Verantwortlichen der Gießen 46ers, die ihre Präsentationsmöglichkeit überzeugend dazu genutzt haben, um nochmals die Argumente für ihren Standort vorzubringen", sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz. "Am Ende sprach die Mehrheit des Votums für die 46ers."
Vechta hatte die Saison als Tabellen-18. und damit einen Platz hinter Gießen abgeschlossen, sich nach dem Abstieg aber für die Beantragung der Wildcard entschieden. Die dafür nötigen rund 700.000 Euro stellte Clubchef Stefan Niemeyer mit seinem Unternehmen bereit. "Zunächst einmal Gratulation an die Gießener, die wie wir eine starke Bewerbung abgegeben haben. Und Danke an alle Clubs, die uns ihre Stimme gegeben haben", sagte Niemeyer. "Die Enttäuschung ist schon extrem groß - das muss man erstmal sacken lassen. Aber natürlich werden wir versuchen, möglichst schnell in die BBL zurückzukommen. Wobei die 2. Bundesliga ProA mittlerweile auch eine sehr starke Liga geworden ist und ein Wiederaufstieg nicht so einfach sein wird."
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