
Trump: Kuba ist eine Katastrophe
n-tv
Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt. Während Kuba in einer schweren Krise steckt, ist sich US-Präsident Trump sicher: Das Land befinde sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens.
Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt. Während Kuba in einer schweren Krise steckt, ist sich US-Präsident Trump sicher: Das Land befinde sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens.
US-Präsident Donald Trump ist eigenen Angaben zufolge selbst an Verhandlungen mit Kuba beteiligt. "Sie wollen verhandeln und sie verhandeln mit Marco (Rubio) und mir sowie einigen anderen", sagte Trump bei einem Gipfel mit konservativen Regierungschefs aus Lateinamerika und der Karibik in Doral im US-Bundesstaat Florida. An dem Treffen nahm auch US-Außenminister Rubio teil.
Trump gab sich optimistisch, dass eine Einigung mit dem sozialistischen Karibikstaat zeitnah erzielt werden könne. "Kuba befindet sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens. Es wird ein neues Leben beginnen", sagte er. Das nur rund 150 Kilometer von Florida entfernte Land habe kein Geld und kein Öl mehr und sei eine "Katastrophe".
Seit Wochen wiederholt Trump, Kuba stehe kurz vor dem Scheitern und es gebe Verhandlungen zwischen beiden Ländern. Unklar ist, mit wem genau die US-Regierung in Kuba im Kontakt steht. Unbestätigten US-Medienberichten zufolge soll Raúl Guillermo Rodríguez Castro, ein Enkel des früheren Präsidenten Raúl Castro, der Gesprächspartner von Washington auf der Insel sein.
Laut einem Bericht der Zeitung "Miami Herald" trafen sich Rubios Berater mit dem 41-Jährigen Ende Februar am Rande des Gipfels der Karibischen Gemeinschaft in St. Kitts und Nevis. Rodríguez Castro soll Leibwächter und engster Vertrauter seines Großvaters Raúl Castro sein, der bedeutendsten verbliebenen Führungsfigur aus der Generation der Guerilleros.













