
Mann hängt kopfüber am Zaun – bis zwei Joggerinnen kommen
n-tv
Feuerwehrmann Thorsten Fels über einen "spektakulären" Rettungseinsatz an einem Sportplatz: "Er hatte viel Glück."
Feuerwehrmann Thorsten Fels über einen "spektakulären" Rettungseinsatz an einem Sportplatz: "Er hatte viel Glück."
Wiesbaden (dpa/lhe) - Ein Mann hängt stundenlang kopfüber von einem Zaun, sein Oberschenkel durchbohrt von einem Metallstab. Dass er überlebte, hat er zwei Joggerinnen zu verdanken, die ihn am frühen Samstagmorgen in Wiesbaden am Rand eines Sportgeländes fanden. "Er hatte viel Glück", berichtet Einsatzleiter Thorsten Fels der Deutschen Presse-Agentur über die "spektakuläre" Rettung.
Der Alarm ging um 7.50 bei der Leitstelle ein. Als die sechs Feuerwehrleute am Sportplatz ankommen, sehen sie den Mann in etwa 80 Zentimetern Höhe von einem Gittermattenzaun hängen. Eine 8 bis 10 Zentimeter dicke Metallspitze hatte sich etwa 15 bis 20 Zentimeter tief in den Oberschenkel gebohrt - und zwar von innen nach außen, nahe am Schritt, wie Fels berichtet.
Dass die Feuerwehr bei sogenannten "Pfählungsverletzungen" helfen muss, komme schon vor, sagt Marius Hopf, der während des Einsatzes in der Leitstelle Dienst hatte. Dieser Fall aber war besonders, erklärt Fels: "Technisch nicht übermäßig aufwändig, aber spektakulär."
Als die Frauen den Mann entdeckten, war er ansprechbar, aber stark unterkühlt - der Unfall hatte sich wohl bereits in der Nacht ereignet. Mit einem Bolzenschneider schnitt die Feuerwehrleute den Zaun rund um die Einstichstelle ab. "Das war die schonendste Methode", sagte Fels. Die einen hielten den Mann, die anderen schnitten.













