
Trump gibt französischem Rechtsextremen Wahlkampftipps
Die Welt
Eric Zemmour wurde mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt. Jetzt tritt er bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich an – und ließ sich von Donald Trump beraten. Der Ex-Präsident soll ihm unter anderem einen Tipp zum Umgang mit den Medien gegeben haben.
Der rechtsextreme französische Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour hat mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump nach eigenen Aussagen ein „langes und herzliches Gespräch“ geführt. Ein Thema sei „die Rekordzahl an Stimmen für einen scheidenden US-Präsidenten 2020“ gewesen, erklärte Zemmour am Dienstag auf Twitter, nämlich „12 Millionen mehr als 2016“. Damit lässt Zemmour Trumps Behauptungen anklingen, die US-Wahl sei manipuliert worden, wofür es jedoch keine Belege gab.
Sie hätten sich außerdem über Migration, Sicherheit und die Wirtschaftslage unterhalten, die Lieblingsthemen beider Politiker. Schließlich hätten sie die Gründe von Trumps Wahlerfolg 2016 erörtert. „Donald Trump möchte, dass die USA die USA bleiben. Eric Zemmour möchte, dass Frankreich Frankreich bleibt“, resümierte der Kandidat.













