
Tim und Struppi trotzen der Cancel Culture
Die Welt
Der Comicautor Hergé hat seinen Held Tintin rund um die Welt geschickt und dabei kein Klischee ausgelassen. Wegen rassistischer Darstellungen wurden die Bücher sogar verbrannt. Doch es gibt Leute, die würden für „Tim und Struppi“-Zeichnungen alles geben.
Wir sehen den rasenden Reporter Tim, rechts im Bild am Marterpfahl mit seinem getreuen Hund Struppi, aus der Feder des berühmt-berüchtigten belgischen Zeichners Hergé. Seine Lage scheint aussichtslos zu sein, er schwitzt, seine Wangen sind noch geröteter als sonst. Wird ihn der „Indianerhäuptling“ im folgenden Bild „skalpieren“? Nein, so viel sei verraten. Unser junger Held kann entkommen! Jedenfalls aus dieser Bredouille, heute kämpft Tim gegen andere Gegner.
Das Bild ist das Covermotiv von „Tim in Amerika“, dem dritten Band der insgesamt 24-bändigen Tim-und-Struppi-Reihe. Als Comicstrip erschien das Abenteuer erstmals 1931 in Schwarz-Weiß in der Kinderbeilage der belgischen Zeitung „Le Vingtième Siècle“. 1932 wurde der Band „Tintin en Amérique“ erstmals 1932 mit einer kleinen gedruckten Illustration auf dem Umschlag veröffentlicht.
