
Tausende Demonstranten treffen in Belgrad aufeinander
n-tv
Belgrad steht stundenlang still, weil Kritiker und Unterstützer der Regierung sich gegenüberstehen, nur von Polizeikräften getrennt. Hintergrund ist der Einsturz eines Bahnhofs vor einem Jahr, längst ist die Sache aber größer, geht es um mehr.
In Serbien haben sich am Mittwochabend tausende regierungskritische Demonstranten sowie tausende Anhänger der Regierung vor dem Parlament in Belgrad mehrere Stunden lang gegenübergestanden. Nach Angaben der Polizei waren 3000 regierungskritische Protestteilnehmer und 50.000 Unterstützer des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic anwesend. Die Nachrichtenagentur AFP konnte die Angaben nicht überprüfen.
Örtlichen Medien zufolge wurden einige der regierungsfreundlichen Demonstranten in von der konservativ-nationalistischen Regierungspartei SNS gecharterten Bussen nach Belgrad gebracht.
