
Strukturwandel: Revier-Kommunen wollen mehr Mitspracherecht
n-tv
Bei der Konferenz "Reviertransfer Lausitz" diskutierten Kommunalvertreter aus Sachsen und Brandenburg den Stand der beschlossenen Kohleaustiegsmaßnahmen im Lausitzer Revier - und meldeten ihren Gestaltungsanspruch an.
Hoyerswerda (dpa/sn) - Die Kommunen im Lausitzer Revier wollen die von Bund und Land beschlossenen Kohleausstiegsmaßnahmen als konstruktiver Mitgestalter enger begleiten. "Wir sind diejenigen, die vor Ort sind. Wir müssen den Strukturwandel erklären, jeden Tag, den unterschiedlichsten Menschen. Dazu brauchen wir mehr Sachlichkeit und fragen uns: Wo ist die Bewertung des Prozesses in der Region und aus der Region heraus", sagte Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos), brandenburgische Sprecherin der Lausitz-Runde, bei der zweiten Konferenz "Reviertransfer Lausitz" am heutigen Donnerstag in Hoyerswerda. Bei jenem Monitoring sollen Erfahrungsträger aus der Lausitz einbezogen werden. "Wir vertreten die Belange der direkt Betroffenen. Unsere Ideen und Vorschläge müssen - nicht sollten - vordergründig berücksichtigt werden. Ja, wir sind Teil eines Ganzen - aber ein unverzichtbarer", sagte Hertnier.More Related News

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