
Streik der Lokführer trifft auch den Norden massiv
n-tv
Hamburg/Kiel (dpa/lno) - Der angekündigte dreitägige Streik der Lokführergewerkschaft GDL wird im Norden den Fern- und Regionalverkehr sowie in Hamburg den S-Bahnverkehr voraussichtlich weitgehend lahmlegen. Auch bei Regionalbahnen außerhalb des Bahn-Konzerns wie Erixx und Metronom sowie AKN könnte der Streik Auswirkungen haben, auch wenn sie selbst nicht bestreikt werden.
Der Verkehr der Deutschen Bahn wird von Mittwoch ab 2.00 Uhr bis Freitag wegen des Streiks "massiv beeinträchtigt sein", wie es auf der Webseite der Bahn heißt. "Bitte verschieben Sie ihre Reise." Die Bahn geht davon aus, dass der Lokführerstreik bundesweit Millionen Kundinnen und Kunden trifft. Wie stark die Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr sein werden, teilte der Konzern am Dienstag zunächst nicht mit. Allerdings hat das Unternehmen bereits einen Notfahrplan erarbeitet, der online seit Montagnachmittag abrufbar ist. Fahrgäste können sich dort schon jetzt oder über eine speziell eingerichtete kostenlose Rufnummer (08000 996633) über ihre Fahrt informieren.
"Es wird zu massiven Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr kommen", heißt es auch auf der Webseite der S-Bahn Hamburg. Wie zuletzt bei einem GDL-Warnstreik Anfang Dezember will die S-Bahn allerdings versuchen, auf den Linien S1, S2, S3 und S5 nach einem Notfahrplan Fahrten anzubieten. Auch nach dem offiziellen Streikende am Freitag um 18 Uhr werde es noch zu Ausfällen kommen.
Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) rechnet im Regionalverkehr mit starken Beeinträchtigungen. "Fahrgäste werden gebeten, nach Möglichkeit U-Bahnen und Busse zu nutzen."

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












