
Straßenbahn bis in Kreis Offenbach erfolgversprechend
n-tv
Frankfurt (dpa/lhe) - Gutachter sehen in der Verlängerung der Straßenbahn vom Frankfurter Stadtrand in den Westen des Kreises Offenbach ein vielversprechendes Projekt. Eine erste Studie habe die Machbarkeit und die Potenziale ausgelotet und sei zu einem positiven Ergebnis gekommen, teilte die lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Freitag mit. Mit der Verlängerung der Linie 17 könnten die Städte Neu-Isenburg, Langen und Dreieich an das Straßenbahnnetz angebunden werden.
Die baulichen Herausforderungen soll nun eine rund 300.000 Euro teure Machbarkeitsstudie klären. Zudem müsse es eine Kosten-Nutzen-Untersuchung geben. Dies wollen die Bürgermeister der drei Städte im Kreis und der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling nun den Gremien ihrer Städte empfehlen. Von der Straßenbahnverbindung würden rund 130.000 Einwohner und 90.000 Arbeitsplätze in den drei Kommunen im Kreis Offenbach profitieren, heißt es in einer Mitteilung. Die tägliche Fahrgast-Nachfrage auf der derzeit am Frankfurter Stadtrand endenden Strecke könnten auf das Dreifache von heute steigen. Die Gutachter rechneten mit rund 5000 Neukunden täglich. Damit könnten 50.000 Auto-Kilometer Tag für Tag eingespart werden, heißt es zu den ökologischen Potenzialen. Zudem könnte die stark beanspruchte S-Bahn-Verbindung Richtung Darmstadt entlastet werden.
Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












