
Störche und die Mutter Gottes - Nistversuch auf Mariensäule
n-tv
Ausgerechnet auf der Mariensäule vor dem Freisinger Rathaus versuchen Störche hartnäckig, ihr Nest zu bauen. Warum das ein Problem ist, aber vielleicht auch ein gutes Omen für die Kirche.
Ausgerechnet auf der Mariensäule vor dem Freisinger Rathaus versuchen Störche hartnäckig, ihr Nest zu bauen. Warum das ein Problem ist, aber vielleicht auch ein gutes Omen für die Kirche.
Freising (dpa/lby) - Die Stadt Freising hat ein Problem: Ein Storchenpaar hat sich ausgerechnet die Mariensäule vor dem Rathaus, eines der bekanntesten Denkmäler der Stadt, als Nistplatz ausgesucht. Hartnäckig versuchen die Vögel dort seit einiger Zeit, auf dem gekrönten Haupt der Gottesmutter ihr Nest zu bauen.
"Wir haben es hier mit einem unerfahrenen Jungstorch zu tun", sagt der Freisinger Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher der Deutschen Presse-Agentur. "Das erkennt man auch daran, dass er sich nicht den besten Nistplatz ausgesucht hat."
Denn die Mariensäule ist eigentlich von ihrer Oberfläche her viel zu klein für ein Storchennest. "Die aktuellen Bauversuche der Störche gelten als wenig erfolgversprechend", teilte die Stadt mit. Sie hätten jetzt schon Schaden angerichtet: "Erste kleinere Schäden, etwa an der Krone der Mariensäule, wurden bereits festgestellt."
Und dabei könnte es nicht bleiben. Denn wie die Stadt mitteilte, wiegen neue Storchennester schon mehr als 100 Kilogramm. Ältere können laut Angaben aus dem Rathaus sogar sage und schreibe zwei Tonnen schwer werden. Die Stadt sieht darin "eine dauerhafte Belastung, die für das Denkmal problematisch wäre".













