
Spitze im Bundesvergleich: Millionen für Hospize
n-tv
Dresden (dpa/sn) - Mit mehr als zehn Millionen Euro hat der Freistaat in den vergangenen 25 Jahren die Hospizarbeit direkt gefördert. Das ist nach Angaben des Sozialministeriums Spitze im Bundesvergleich. "Hospizarbeit ist Lebensbegleitung", sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) laut Mitteilung und dankte den für schwerstkranke Menschen und deren Angehörige Engagierten. Eine alternde Gesellschaft erfordere die Auseinandersetzung mit dem Wunsch, schmerzfrei in der gewohnten Umgebung sterben zu können.
In Sachsen gibt es derzeit nach Ministeriumsangaben 34 Pallativstationen in Krankenhäusern sowie an 55 Standorten ambulante Hospizdienste, darunter sechs für Kinder und Jugendliche. Dazu kämen 16 Teams für spezialisierte ambulante Palliativversorgung sowie 15 stationäre Einrichtungen, darunter eine für Kinder und Jugendliche samt Elternwohnungen. Köpping sprach von einer "guten Versorgungslage", die erhalten werden solle. Das sei wegen des Fachkräftemangels "eine große Herausforderung".

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












