
SPD-Chefin Esken fordert „Sondervermögen Bildung“
Die Welt
Saskia Esken sagt, sie habe als Elternvertreterin zu viele Schulgebäude gesehen, „in die man seine Kinder nicht zum Lernen schicken möchte.“ Finanziert werden soll ein neues Sondervermögen durch höhere Abgaben – es handle sich schließlich um eine Investition in die Zukunft.
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat sich für ein „Sondervermögen für die Bildung“ ausgesprochen und will dafür die Besitzer großer Vermögen zur Kasse bitten. „Wir müssen auf jeden Fall mehr in Bildung investieren“, sagte Esken der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Donnerstag). „Ich habe als Elternvertreterin – die meisten Mütter und Väter wissen, wovon ich spreche – zu viele Schulgebäude gesehen, in die man seine Kinder nicht zum Lernen schicken möchte.“
Ein solches „Sondervermögen“ meint eine ähnlich hohe Summe wie die 100 Milliarden Euro, die nach Russlands Überfall auf Ukraine – über Kredite finanziert – für die Modernisierung der Bundeswehr auf den Weg gebracht wurden. Dafür wurde auch das Grundgesetz geändert.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











