
So lief das Jahr für Landwirte, Winzer und Hopfenpflanzer
n-tv
135 Kilo heimische Kartoffeln stehen rein rechnerisch nach dieser Ernte für jeden Einwohner Bayerns bereit, aber nur 2,4 Kilo Äpfel: Zahlen und Fakten vor dem Erntedankfest.
Fürth (dpa/lby) - Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der Bauernhöfe in Bayern und selbst in ländlich geprägten Regionen haben viele Menschen keinen direkten Bezug mehr zur Landwirtschaft. Am kommenden Sonntag (5. Oktober) wird Erntedank gefeiert – eine überkommene Tradition, weil nur noch sehr wenige Menschen direkt auf den Feldern arbeiten?
Nein, findet die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU): Es sei eine Möglichkeit, "ganz besonders unseren Bäuerinnen und Bauern Danke zu sagen. Sie sind es, die uns Tag für Tag mit frischen, regionalen und hochwertigen Lebensmitteln versorgen und damit ein Stück Heimat auf unsere Tische bringen." Gerade in Zeiten von Pandemien, Zollstreitigkeiten und Kriegen werde eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln immer wichtiger. Und so fällt die Erntebilanz in Bayern aus:
Die Getreideernte im Freistaat war nach Zahlen des Landesamts für Statistik gut. Rund 6,4 Millionen Tonnen ernteten Bayerns Landwirte demnach – ein Plus von 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund vier Millionen Tonnen Getreide entsprechen den Kriterien für Brotgetreide.
