
Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen stagniert
n-tv
Hannover (dpa/lni) - In Niedersachsen sind am Freitag 221 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag leicht von 16,4 auf 16,2, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht. So viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich innerhalb einer Woche neu mit dem Coronavirus an. Zudem wurde ein weiterer Todesfall registriert. In Bremen lag die Inzidenz bei 20,4. Im kleinsten Bundesland wurden 25 Neuinfektionen gemeldet.
Die höchste Inzidenz der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte hat weiterhin der Kreis Lüneburg mit 55,4 gefolgt von der Stadt Wolfsburg mit 53,1. Wenn die Marke von 50 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten ist, gelten unter anderem strengere Kontaktbeschränkungen. Nach Daten des Divi-Intensivregisters werden in Niedersachsen derzeit 18 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 7 von ihnen werden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 292, davon haben 145 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.
Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












