
Senat stellt Lockerungen in Schulen in Aussicht
n-tv
Berlin (dpa/bb) - Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat auch für die Schulen Lockerungen der Corona-Regeln in Aussicht gestellt. "Es ist ganz klar, das Thema Maske und Test ist in den Schulen für die Kinder eine erhebliche Einschränkung", sagte Giffey am Dienstag nach einer Sitzung des Senats. Giffey kündigte an, der Senat werde sich bei seiner nächsten Sitzung in der kommenden Woche damit beschäftigen, welchen Perspektive für Erleichterungen es für die Schulen gebe.
Aus Sicht der SPD-Politikerin gibt es bei der Pandemie-Entwicklung ermutigende Signale: "In der letzten Woche haben wir 1,9 Millionen Schnelltests an unseren 825 Berliner Schulen eingesetzt", sagte Giffey. Bei den Schülerinnen und Schülern habe es nur bei rund 0,38 Prozent der Tests positive Ergebnisse gegeben. Beim schulischen Personal lag der Anteil Giffey zufolge mit 0,65 Prozent etwas höher - in beiden Fällen habe es aber bei mehr als 99 Prozent der Tests ein negatives Ergebnis gegeben.
"Wir sehen auch in den Schulen eine deutliche Abnahme des Infektionsgeschehens", sagte die Regierende Bürgermeisterin. "Da sind wir schon in einer Situation, in der wir auch perspektivisch für den März darüber sprechen müssen, inwieweit es dort auch Vereinfachungen, Erleichterungen gibt."

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












