
Senat: Kinder verbreiten Hass bei propalästinensischen Demos
n-tv
Im Konflikt um den Krieg in Gaza werden viele Demonstranten auch ganz gezielt aufgehetzt. Fanatiker setzen auch Minderjährige dafür ein.
Berlin (dpa/bb) - Bei propalästinensischen Demonstrationen in Berlin werden nach Einschätzung von Polizei und Verfassungsschutz zunehmend Kinder und Jugendliche zum Aufstacheln der Menge eingesetzt. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte im Ausschuss für Verfassungsschutz: "Es tritt jetzt vermehrt auf, dass Minderjährige dafür missbraucht werden, auf Demonstrationen Parolen zu rufen und massiv auch anzuheizen."
Das werde "bewusst als Mittel derer eingesetzt, die massiv Hass und Hetze verbreiten wollen." Natürlich würden die Bilder aus dem Krieg im Gazastreifen die Menschen aufwühlen, trotzdem sollten Demonstranten nicht mit Hass und Hetze agieren. Einige Demonstranten würden aber gezielt den Rechtsstaat infrage stellen.
Selbstverständlich dürften Minderjährige nicht ohne Begleitung Erwachsender auf solche Veranstaltungen gehen, sagte Spranger weiter. "Geschweige denn, massivst Parolen zu rufen. Und das passiert zurzeit. Und das passiert nicht nur in Berlin, das passiert auch in anderen Ländern, wir haben das in Paris gesehen, wir sehen das in London, dass immer wieder junge Menschen dafür missbraucht werden."
