
Schafe auf Gleisen sorgen für Zugverspätungen
n-tv
44 Züge verspäten sich um jeweils fast eine Stunde. Verantwortlich sind drei Schafe, die bei Eichenzell (Landkreis Fulda) über die Gleise laufen.
Eichenzell (dpa/lhe) - Drei Schafe haben im osthessischen Eichenzell zahlreiche Zugverspätungen verursacht. Sie wurden zuerst im Bereich der Gleise im Ortsteil Kerzell gesichtet, wie die Polizei mitteilte. Die Tiere sollen am Dienstagmittag über den Zaun ihrer Weide gesprungen und dann in Richtung Frankfurt am Main unmittelbar an den Gleisen entlang gelaufen sein. Deshalb habe die Deutsche Bahn aus Sicherheitsgründen die Gleise zwischen Fulda und Frankfurt gesperrt.
Der Besitzer der Schafe sowie die Polizei konnten die Vierbeiner eigenen Angaben zufolge schnell einfangen und sichern. Kurze Zeit später konnte die Strecke laut Polizei wieder freigegeben werden. Die Schafe seien bei ihrem Ausflug unverletzt geblieben. Die Bundespolizei Kassel habe gegen den Besitzer der Tiere ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Insgesamt verspäteten sich wegen des Vorfalls 44 Züge um je fast eine Stunde.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












