
Schätzung der Anbieter: Etwa 100 E-Scooter im Rhein in Köln
n-tv
Köln (dpa/lnw) - Über die Zahl der im Rhein in Köln versenkten E-Scooter wurde wochenlang spekuliert: Die Anbieter gehen nach einer ersten Bergungsaktion nun von etwa 100 Geräten auf dem Grund des Flusses aus. Das teilte die Plattform Shared Mobility (PSM) mit, ein Zusammenschluss der Verleihfirmen. Am Montag und Dienstag hatten Taucher im Auftrag der Plattform elf E-Scooter aus dem Rheinauhafen geborgen. Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet.
"Wir erwarten bei den nächsten Tauchgängen, insbesondere in den Brückenbereichen, einige Cluster, aber Fakt ist, dass die anfänglich kolportierte Zahl zu hoch angesetzt war", sagte Sebastian Schlebusch, Sprecher der Arbeitsgruppe Mikromobilität der PSM. Frühere Schätzungen unter anderem von Umweltschützern gingen von bis zu 500 versenkten E-Scootern aus. Befürchtet wird, dass in den Rhein geworfene E-Scooter eine Gefahr für die Umwelt darstellen könnten. Das sei bei den gefundenen Rollern allerdings nicht der Fall gewesen, teilte PSM mit. "Es gab keine Anzeichen von beschädigten Batterien oder damit einhergehenden Umweltproblemen."
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