
Richter kippt Handauszählung im Swing State Georgia
n-tv
Die Wahlkommission in Georgia will, dass alle Stimmzettel in dem US-Bundesstaat per Hand nachgezählt werden - ein aufwendiges und langwieriges Verfahren. Ein Richter kippt diese Regel jetzt, weil sie Chaos und Unruhe verursachen könnte.
Ein Richter im besonders umkämpften US-Bundesstaat Georgia hat eine umstrittene Regelung gekippt, wonach die Stimmzettel zur Präsidentenwahl dort per Hand ausgezählt werden müssen. Zur Begründung erklärte Richter Robert McBurney, die Handauszählung drohe den Wahlablauf durcheinanderzubringen: "Alles, was zusätzliche Unsicherheit und Unordnung in den Wahlprozess bringt, dient nicht dem Wohle der Bevölkerung", befand der Richter.
Im September hatte die Wahlkommission des Bundesstaats mit einer knappen Mehrheit pro-republikanischer Stimmen beschlossen, dass die Stimmzettel zur Präsidentenwahl am 5. November zusätzlich zum maschinellen Verfahren auch per Hand ausgezählt werden müssen. Kritiker befürchten, dass dieses Verfahren die Auszählung in die Länge zieht und die Bekanntgabe der Ergebnisse damit verzögert.

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