
Rehlinger zu "Stahlgipfel": "Es ist allerhöchste Eisenbahn"
n-tv
Das Saarland gehört zu den fünf Bundesländern mit Stahlindustrie. Die Branche leidet. Was hat der "Stahlgipfel" fürs Saarland gebracht?
Saarbrücken (dpa/lrs) - Nach dem "Stahlgipfel" im Kanzleramt erwartet die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) vom Bund schnelles Handeln. Es gebe keinen inhaltlichen Streit darüber, was notwendig sei, sagte sie einer Mitteilung zufolge. "Jetzt geht es um die zügige Umsetzung in Berlin und auch in Verhandlungen mit der EU."
Das erwarteten die Länder, die Unternehmen und vor allem die Beschäftigten jetzt von der Bundesregierung, sagte sie, denn die Dringlichkeit werde immer höher. "Es ist allerhöchste Eisenbahn!", sagte Rehlinger. Es sei klar, dass es international wettbewerbsfähige Energiepreise, einen schnellen Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur und die Schaffung von grünen Leitmärkten brauche.
Rehlinger war bei dem Treffen in Berlin dabei. Zuvor hatte sie von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Stahlindustrie eingefordert. Das Saarland gehört mit Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen zu den Ländern mit Stahlindustrie in Deutschland.
