
"Rebellion" gegen Trump zerreißt schillernde Klub-WM
n-tv
Los Angeles brennt, Donald Trump schickt die Marines: Hatte der US-Präsident die Klub-WM zuvor ins Unermessliche gelobt, startet das neue Prestige-Projekt nun inmitten einer überaus aufgeheizten politischen Lage. Fußballfans protestieren bereits gegen die Einwanderungsbehörde ICE.
Donald Trump nahm den Mund gewohnt voll. Die Klub-WM in den Vereinigten Staaten werde "unglaublich" und "ein großartiger Wettbewerb", versprach der US-Präsident. Und überhaupt sei es ja so: "Fußball geht durch die Decke!" Doch vor dem Start des Glitzerturniers, das auch ein Testlauf für die WM 2026 und Olympia 2028 ist, sieht die Realität ganz anders aus als die bunte Fantasiewelt von Trump und seinem "langjährigen Freund", dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino.
Los Angeles brennt, die Proteste gegen Trumps Einwanderungspolitik greifen auf andere Städte über, der wütende Präsident schickt die Nationalgarde und die Marines, die Fans zeigen "Soccer" vielerorts die kalte Schulter: Wenige Tage vor dem Start des Turniers (14. Juni bis 13. Juli) mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund herrscht in Teilen des Gastgeberlandes eine beklemmende Atmosphäre.
