
Posse um selbstgemalten Zebrastreifen in Dresden
n-tv
Aufgemalt, abgesperrt und ausgebremst: Die Stadt Dresden untersagt einen Fußgängerübergang, weil Unbekannte den Zebrastreifen einfach auf die Straße pinselten.
Dresden (dpa/sn) - Die Stadtverwaltung Dresden sieht wegen eines selbstgemalten Zebrastreifens rot und hat die Straßenüberquerung kurzerhand mit Warnbarken gesperrt. Für einen sicheren Weg über die Straße müssten Schulkinder und Anwohner nun weit laufen.
Stefan Kraft, Vorsitzender des Kreiselternrates Dresden, kümmert sich seit fünf Jahren um das Thema Schulsicherheit und sprach von einer Posse. "Niemand läuft 300 Meter nach links oder nach rechts, um die Straße zu überqueren."
Über die Sperrung des Zebrastreifens hatte zuerst die "Bild"-Zeitung berichtet. Kraft verwies darauf, dass sich im Umfeld der Straßenquerung mehrere Schulen und Kindertageseinrichtung befinden.

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