
Polizei nimmt Autoposer in Hannover ins Visier
n-tv
Hannover (dpa/lni) - Polizisten in Hannover sind in einem Schwerpunkteinsatz zwei Tage lang gegen sogenannte Autoposer vorgegangen. In den vergangenen zwei Jahren hätten sich die Beschwerden gehäuft über Autofahrer, die den Motor aufheulen lassen, um mit ihren PS-starken Wagen zu protzen, erklärte am Donnerstag der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes des Kommissariats Hannover-Mitte, Dirk Hallmann.
Am Mittwoch und Donnerstag waren die Polizisten in vier Wagen an bekannten Poser-Hotspots im Einsatz. Einige der rücksichtlosen Fahrer - in der Regel Männer zwischen 18 und 30 Jahren - wurden ermahnt, andere erwartet wegen unnötigen Lärms oder illegalen Tunings ein Bußgeld. "Demut, Arroganz, Aggression, so sehen die Reaktionen aus", sagte Hallmann. Auch in Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg und Bremen ist die Polizei für das Phänomen sensibilisiert - unter anderem bekommen Beamte und Beamtinnen Fortbildungen und es werden ebenfalls Schwerpunktkontrollen angesetzt. Der Lärm in Hannovers Innenstadt störe tagsüber beim Arbeiten in den Büros und nachts beim Schlafen, betonte Hallmann. Schlimmer noch sei aber die Gefahr, dass Menschen durch die riskante Fahrweise verletzt werden oder gar ums Leben kommen. Einen solchen Fall habe es in Hannover - im Gegensatz zu anderen deutschen Städten - aber noch nicht gegeben.More Related News

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












