
Oscars-Verleihung: Alles auf Anfang
Frankfurter Rundschau
Bei der 98. Oscar-Verleihung gab es historische Premieren und späte Ehrungen. Paul Thomas Anderson gewann nach 14 Nominierungen endlich seinen ersten Oscar.
Hollywood liebt seine Geschichte, aber man sorgt sich auch um die Gegenwart. Zu einem Zeitpunkt, da die großen Filmstudios mitsamt den gewaltigen Tortenstücken des Filmerbes im Handstreich den Besitzer wechseln, fühlt man sich gerade an jenen gigantischen Ausverkauf erinnert, der Anfang der Siebziger Jahre das Ende seiner klassischen Periode besiegelte. Gerade steht mit Warner Brothers jenes Studio auf der Speisekarte, das bei dieser Verleihung mehr Preise gewonnen hat, als jedes andere zuvor, 11 Stück insgesamt. Da ist es gut, wenn man wenigstens noch ein paar Weichen für die Zukunft stellen und ein paar Dinge richtig machen kann.









