
Omikron: „Spanier sind uns in einem Punkt voraus“ - Virologin erklärt warum
Frankfurter Rundschau
Rapide steigende Corona-Fallzahlen und die Omikron-Variante bestimmen die Lage in Europa.
Update von Montag, 03.01.2021, 13.45 Uhr: Virologin Ulrike Protzer hat im „Morgenmagazin“ der ARD angesichts der kursierenden Omikron-Variante die Corona-Lage in Spanien mit der Situation in Deutschland verglichen. Dabei erklärte die Wissenschaftlerin, welche an der Technischen Universität München forscht, dass auf der iberischen Halbinsel insbesondere ein Aspekt stärker ausgeprägt sei. „Die Spanier sind uns in einem Punkt voraus. Sie haben einfach viel mehr Menschen mit einer vorbestehenden Immunität“, sagte sie im „Morgenmagazin“.
Einerseits sei dafür die höhere Impfquote in Spanien verantwortlich. In Deutschland seien noch zu viele Menschen vor Omikron und weiteren Corona-Varianten „ungeschützt“. Andererseits sei Spanien durch härtere Corona-Wellen als Deutschland gegangen, wodurch mehr Menschen von Covid-19 genesen seien und auf diese Weise eine Immunität vorhanden sei.
Vor allem den Aspekt der zu niedrigen Impfquote hatte zuletzt auch Virologe Christian Drosten thematisiert. Er sprach von einem deutschen „Spezial-Problem“.

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