
Nahost-Urlauber gerettet! Tausende sitzen noch fest
RTL
Nach dem Angriff des Irans durch die USA und Israel hängen rund 30.000 Urlauber aus Deutschland im Krisengebiet fest. Wegen der Lage gestalten sich Rückholaktionen schwierig – und sind für viele Betroffene nicht kostenfrei.
Nach dem Angriff des Irans durch die USA und Israel hängen rund 30.000 Urlauber aus Deutschland im Krisengebiet fest. Wegen der Lage gestalten sich Rückholaktionen schwierig – und sind für viele Betroffene nicht kostenfrei. Im Ankunftsbereich des Frankfurter Flughafens herrschte am Donnerstagmorgen pure Erleichterung. Die mehr als 250 Passagiere des ersten deutschen Charterflugs aus Maskat hatten wieder heimischen Boden unter den Füßen, waren in Sicherheit vor Bomben und Raketen. Und jeweils um 500 Euro ärmer, denn gratis war das Ticket entgegen mancher Mutmaßungen nicht. Zur gleichen Zeit harren noch zehntausende Touristen am Arabischen Golf aus. Ihre Rückkehr gestaltet sich wegen der heiklen Sicherheitslage schwierig. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten dazu. Wie viele Bürger und Bürgerinnen hängen noch fest? Nach Schätzungen des Deutschen Reiseverbands waren anfangs rund 30.000 Kunden deutscher Reiseanbieter im Krisengebiet gestrandet. Hinzu kommt eine unbekannte Zahl von Flugpassagieren, die beim Umsteigen an den Drehkreuzen der arabischen Fluggesellschaften vom Krieg kalt erwischt wurden. Laut Daten des IT-Dienstleisters Cirium sind seit Beginn der Attacken in der Golfregion bis einschließlich Freitag mehr als 29.000 geplante Flüge ausgefallen. Mindestens eine vierstellige Zahl deutscher Urlauber ist inzwischen wieder zu Hause. Was hat es bislang an Evakuierungsflügen nach Deutschland gegeben?

Der Iran greift weiter Ziele in den Staaten rund um den Persischen Golf an. Erneut scheint es eine Attacke auf Dubais wichtigen Flughafen gegeben zu haben. Der Flugbetrieb wird vorerst ausgesetzt. Am Vormittag (10 Uhr Ortszeit/ 7 Uhr MEZ) sollten wieder erste Flieger starten und landen, wie die Fluglinie Emirates mitteilte.












