
Nach dem Unfall mit zwei toten Kindern fragte der Raser nach Schäden an seinem Auto
Die Welt
In Hannover stehen zwei Raser vor Gericht. Der Vorwurf: Sie sollen ein Rennen gefahren haben. Zwei Kinder im Alter von zwei und sechs starben, ihre Eltern wurden schwer verletzt. Im Prozess steht die Frage im Raum: Ist es Mord, wenn man bei illegalen Wettfahrten jemanden totfährt?
Die Stimme von Ewa P. zittert, manchmal bricht sie ab, Tränen laufen ihr übers Gesicht. „Ich bin 40 Jahre alt, habe drei Kinder und einen Enkel. Ich kann nicht sagen, wie sehr ich das bedauere“, sagt sie zu Beginn des Prozesses im Saal 127 des Landgerichts Hannover. Der Mitangeklagte Marco S., 40, blickt auf den Tisch und knetet ein Taschentuch, mit dem er sich ab und an die Augen abwischt.Gerade eben hat die Staatsanwältin die Anklage verlesen, der zufolge sich die beiden Angeklagten bei Barsinghausen am 25. Februar 2022 ein Autorennen geliefert haben sollen.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











