
Moskau stellt Leopard-2-Panzer als Trophäe aus
n-tv
Das russische Militär brüstet sich mit Kriegsgeräten, die es bei seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine erbeutet hat. Bei einer Trophäenschau in Moskau werden diese nun schaulustigen Russinnen und Russen gezeigt. Unter den Exponaten befinden sich auch von Deutschland gelieferte Waffen.
Russland zeigt mehr als zwei Jahre nach Beginn seines Überfalls auf die Ukraine bei einer Schau zu Kriegstrophäen in Moskau auch einen deutschen Leopard-2-Kampfpanzer und einen Marder-Schützenpanzer. Im Park Pobedy (Deutsch: Park des Sieges) fanden sich schon vor der Eröffnung der Ausstellung am 1. Mai viele schaulustige Moskauer ein, um sich die von bewaffneten Soldaten bewachte westliche Kampftechnik anzuschauen.
Laut Militär handelt sich um erbeutete Militärtechnik von den westlichen Verbündeten der Ukraine und von Kiews Streitkräften selbst. Russische Einheiten, die solche westliche Kampftechnik zerstören oder erbeuten, erhalten hohe Prämien.
Die Schau unter dem Titel "Geschichte wiederholt sich. Unser Sieg ist unausweichlich" ist eigens für den 9. Mai organisiert worden. An dem für Russland wichtigsten Feiertag wird an den Sieg der Sowjetunion über Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert. An dem Tag gibt es auf dem Roten Platz in Moskau auch die größte Militärparade des Landes mit Tausenden Soldaten, Panzertechnik, Raketen und einer Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

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