
Mikaela Shiffrins große Geste: Sie adelt Ski-Youngster Emma Aicher
RTL
Deutschlands Ski-Jungstar Emma Aicher fordert US-Superstar Mikaela Shiffrin heraus - am Ende bleibt die Amerikanerin aber knapp vorn. Nach ihrem Gesamterfolg richtet Shiffrin eindrückliche Worte an Aicher.
Deutschlands Ski-Jungstar Emma Aicher fordert US-Superstar Mikaela Shiffrin heraus - am Ende bleibt die Amerikanerin aber knapp vorn. Nach ihrem Gesamterfolg richtet Shiffrin eindrückliche Worte an Aicher. Ski-Königin Mikaela Shiffrin hat nach dem spannenden Saisonfinale im alpinen Weltcup ihre Konkurrentin Emma Aicher gewürdigt. „Emma, es war mir eine RIESIGE Ehre, mit dir zu ‚kämpfen‘. Dein Skifahren, deine Energie und deine Persönlichkeit sind so inspirierend“, schrieb die US-Amerikanerin zu einem gemeinsamen Foto der beiden in den Sozialen Medien. Beim Saisonfinale in Norwegen hatte Aicher die Dominatorin im Kampf um den Gesamtweltcup bis zuletzt unter Druck gesetzt. Erst im abschließenden Riesenslalom entschied sich der Kampf um die große Kristallkugel zugunsten Shiffrins. Zwischenzeitlich hatte Aicher realistische Chancen, den Rückstand noch aufzuholen. „Du hast eine glänzende Zukunft vor dir. Ich kann es kaum erwarten, dir zuzusehen (und weiterhin gegen dich anzutreten... zumindest noch ein bisschen länger)“, schrieb Shiffrin. Die vielseitige Aicher hat sich in dieser Saison mit konstanten Ergebnissen und mehreren Podestplätzen - insgesamt waren es zehn, darunter drei Siege - dauerhaft in der Weltspitze etabliert. Sie erreichte als Zweite im Gesamtweltcup die beste Platzierung einer deutschen Skirennläuferin seit dem Sieg von Maria Riesch vor 15 Jahren (2011). Bei den Olympischen Spielen gewann die 22-Jährige zudem zwei Silbermedaillen, verpasste Gold jeweils nur um eine Winzigkeit. „Es hat so viel Spaß gemacht, sie herauszufordern“, sagte Aicher zu ihrem Winter und dem Generationsduell mit der Amerikanerin. „Ich bin skifahrerisch so viel besser geworden, darauf will ich aufbauen. Und dann schauen wir mal.“ Aicher war als einzige Fahrerin in diesem Winter in allen Disziplinen auf Top-Niveau angetreten - mehr Events bestritt keine. „Es ist schön, jetzt mal ein bisschen von der Ski-Blase wegzukommen“, schilderte sie.













