
DFB-Team für Kimmich kein „Topfavorit“ bei der WM
RTL
DFB-Kapitän Joshua Kimmich skizziert seinen Plan für eine erfolgreiche WM. Im Fokus: der Teamgedanke. Jeder müsse sich nun „unterordnen“, Bundestrainer Julian Nagelsmann fordert derweil Variabilität.
DFB-Kapitän Joshua Kimmich skizziert seinen Plan für eine erfolgreiche WM. Im Fokus: der Teamgedanke. Jeder müsse sich nun „unterordnen“, Bundestrainer Julian Nagelsmann fordert derweil Variabilität. Julian Nagelsmann schlenzte den WM-Ball im ersten Training gefühlvoll an den Pfosten, sein Kapitän traf abseits des Platzes voll ins Schwarze. Mit einer eindeutigen Ansage zum Start ins Turnierjahr hat Joshua Kimmich seinen Plan für den „American Dream“ skizziert - und seine Mitspieler mit klaren Worten in die Pflicht genommen. „Es ist nicht wichtig“, sagte Kimmich flankiert von den beiden WM-Trikots in Herzogenaurach, „den besten Kader der Welt zu haben - sondern das beste Team der Welt.“ Diesem Leitgedanken, betonte der Münchner, „muss sich jeder unterordnen und alles für das Team in die Waagschale werfen“. Damit sich auch die Weltbesten vor dieser DFB-Elf fürchten müssen. Das neue deutsche Wir-Gefühl hatte sie bei der Heim-EM weit getragen, Kimmich aber hat vor allem eine andere, bittere Turniererfahrung im Kopf. „Auch der beste Kader der Welt hat keine Garantie, Titel zu gewinnen“, sagte er und erinnerte an die WM 2018. „Da hatten wir mit den besten Kader und wissen alle, wohin es uns geführt hat.“ Zum erstmaligen Vorrunden-Aus. Diese Pleite wiederholte sich 2022 in Katar, auch dort war Kimmich dabei. „Die Bilanz“, gab er zu, „ist nicht gut.“ Daher zähle der viermalige Weltmeister beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada sicher „nicht zu den Topfavoriten. Aber wenn es losgeht, interessiert niemanden mehr, was vor vier oder acht Jahren war.“ Sondern, wie eng die Mannschaft, die Bundestrainer Nagelsmann jetzt zusammenfügt, auf dem Platz zusammensteht.













