Merz kritisiert Grünen-Kampagne – Hagel spricht von „einmaliger Pattsituation“
Die Welt
CDU-Chef Friedrich Merz spricht von einem „bitteren Ergebnis“, lobt aber den Wahlkampf von CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel. Der sieht einen klaren inhaltlichen Anspruch für mögliche Koalitionsverhandlungen. Mehr im Liveticker.
CDU-Chef Friedrich Merz spricht von einem „bitteren Ergebnis“, lobt aber den Wahlkampf von CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel. Der sieht einen klaren inhaltlichen Anspruch für mögliche Koalitionsverhandlungen. Mehr im Liveticker. Nach 15 Jahren gibt es in Baden-Württemberg erstmals wieder einen Ministerpräsidenten, der nicht Winfried Kretschmann heißt. Cem Özdemir setzt sich knapp gegen den Spitzenkandidaten der CDU, Manuel Hagel, durch. Doch die beiden Fraktionen haben jeweils 56 Sitze. Wer wird die Landesregierung anführen? Alle Ereignisse rund um die Landtagswahl in Baden-Württemberg im Liveticker: Eine Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD werde es mit ihm als Parteichef nicht geben, betont Merz. Auch Hagel sagt: Mit Stimmen der AfD werde er sich nicht ins Amt des Ministerpräsidenten wählen lassen. „Es war ein Abend mit Schatten“, sagte Manuel Hagel. Nicht die führende Kraft zu sein und aus Koalitionspartnern wählen zu können, sei eine Niederlage. Er hob zugleich die vielen gewonnenen Direktmandate und den Stimmenzuwachs im Vergleich zur vorangegangen Landtagswahl hervor. Die Pattsituation der Mandate sei „einmalig“ im baden-württembergischen Landtag. Über den Umgang damit werde man sich nun in den entsprechenden Gremien beraten. Aber: „Der Ball zum Bilden einer Landesregierung liegt jetzt bei Bündnis90/ Die Grünen.“ Bei einer Nachfrage betont Hagel, die Einladung für Koalitionsgespräche müsse Özdemir aussprechen.













