
Merz fordert Deeskalation und beruft Sicherheitskabinett ein
n-tv
Nur kurz nach dem israelischen Angriff auf Nuklearanlagen im Iran telefonieren Kanzler Merz und Premier Netanjahu. Der deutsche Regierungschef mahnt Deeskalation an, stellt aber das Selbstverteidigungsrecht Israel heraus. Das begründet er auch mit einer kürzlichen Drohung Teherans.
Nach Israels Angriffen auf den Iran hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Konfliktparteien zur Zurückhaltung gedrängt und vor einer Eskalation in der Region gewarnt. "Wir rufen beide Seiten auf, von Schritten abzusehen, die zu einer weiteren Eskalation führen und die gesamte Region destabilisieren können", erklärte Merz. Er berief demnach das Sicherheitskabinett der Regierung ein.
Israel hatte am Morgen mehrere Ziele im Iran angegriffen, darunter in der Hauptstadt Teheran und in der Atomanlage Natans. Iranischen Medienberichten zufolge wurden bei den Angriffen der iranische Armeechef Mohammed Bagheri und der Chef der Revolutionsgarden, Hossein Salami, getötet.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












