
Mann für Großglockner-Tod seiner Freundin angeklagt: "Mir tut es unendlich leid"
ProSieben
Bei einer Bergtour in den Alpen soll er seine Partnerin schutzlos zurückgelassen haben. Der Angeklagte widerspricht und sieht sich als nicht schuldig.
Er wolle sagen, "dass es mir unendlich leid tut, was passiert ist, und wie es passiert ist", sagt der Angeklagte zu Beginn des Prozesses. Der 37-Jährige ist vor dem Landesgericht Innsbruck wegen grob fahrlässiger Tötung angeklagt. Seine Partnerin Kerstin G. war im Januar 2025 bei einer Besteigung des Großglockners in den österreichischen Alpen erfroren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Frau in der Nacht "schutzlos, entkräftet, unterkühlt und desorientiert" nahe des Gipfels zurückgelassen zu haben. Er habe als Bergführer seiner Freundin agiert und schwere Fehler bei Planung und Ausrüstung begangen. Trotz des eisigen Windes sei das Paar nicht umgekehrt und die Rettungskräfte viel zu spät alarmiert worden.













