
Mängel im Katastrophenschutz? Minister stellt Bericht vor
n-tv
Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen hat NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) den Katastrophenschutz unter die Lupe nehmen lassen.
Ein 13-köpfiges Gremium hatte mehrere Monate lang an einem rund 30 Seiten starken Abschlussbericht gearbeitet, der heute (10.30 Uhr) - sieben Monate nach der Flutkatastrophe - in Düsseldorf vorgestellt wird.
Das im September einberufene "Kompetenzteam" sollte die wichtigsten Probleme im Katastrophenschutz benennen und Empfehlungen zu dessen Weiterentwicklung erarbeiten. Dazu sollen Vorschläge zählen, um Abläufe und Kommunikationsstrukturen im Krisenmanagement zu verbessern.
Mit diesen Hinweisen will sich das Land künftig besser auf Großlagen vorbereiten. Dabei soll es nicht nur um Hochwasserlagen gehen, sondern auch um andere denkbare Krisenszenarien.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












