
Lauterbach ist für Veröffentlichung des Maskenberichts
n-tv
Linke und Grüne fordern die Freigabe des bisher geheim gehaltenen Gutachtens über zu teure Maskenkäufe. Die Vorwürfe richten sich gegen den ehemaligen Gesundheitsminister Spahn. Dessen Nachfolger Lauterbach spricht von seinem "Versäumnis", den Bericht damals nicht veröffentlicht zu haben.
Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach ist dafür, den Bericht der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof zu umstrittenen Maskenkäufen der Regierung Merkel während der Corona-Pandemie in der ursprünglichen Fassung zu veröffentlichen. "Von mir aus kann mein "Versäumnis" der Veröffentlichung der damaligen Originalversion jetzt gerne nachgeholt werden", schrieb der SPD-Politiker auf X. Lauterbach räumte zugleich ein: "In der heißen Phase des Wahlkampfes oder in meiner kommissarischen Zeit als Minister habe ich das Gutachten nicht veröffentlicht."
Der Ex-Minister betonte, er habe Sudhof gebeten, "die Dinge so aufzuschreiben, wie sie waren. Nach bestem Wissen und Gewissen". Er habe selbst mit ihr den Inhalt des Gutachtens bis heute nicht ein einziges Mal besprochen. Weder schriftlich noch mündlich.
