
Landwirte wollen wieder protestieren und fordern Neuwahlen
n-tv
Anfang des Jahres protestierten Landwirte wochenlang gegen geplante Subventionsstreichungen. Dann wurde es still. Jetzt melden sich Bauernverbände wieder zu Wort - mit einer klaren Forderung.
Magdeburg (dpa/sa) - Nach dem Bruch der Ampel-Koalition haben Landwirte in Sachsen-Anhalt für den Wochenbeginn zu Protesten aufgerufen. Der Bauernbund und die Interessengemeinschaft "Land schafft Verbindung" fordern sofortige Neuwahlen des Bundestags. Zwei weitere Monate zu warten, bis die Vertrauensfrage gestellt werde, sei nicht hinnehmbar, teilten die Verbände in einer gemeinsamen Stellungnahme mit.
"Wie schon zu Beginn des Jahres wollen wir Landwirte wieder vorangehen", sagte der Präsident des Bauernbundes, Martin Dippe. Man wolle ein Zeichen setzen für den Berufsstand und den ländlichen Raum. Die beiden Verbände rufen für Montag zu einer Demonstration vor dem Landtag in Magdeburg auf. Zu Jahresbeginn hatten Landwirte auch in Sachsen-Anhalt vielerorts unter anderem gegen Streichungen etwa beim Agrardiesel protestiert. Dabei blockierten sie auch Straßen.

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