
Klimaproteste gehen weiter: Kritik an Beschlüssen der Ampel
n-tv
Dresden (dpa/sn) - Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat am Freitag auch in Dresden gegen die jüngsten Beschlüsse der Ampel- Koalition von SPD, Grünen und FDP protestiert. Am Nachmittag versammelten sich mehr als 100 Menschen in der Innenstadt. Kritik gab es unter anderem an dem Vorhaben, 144 Verkehrsprojekte beschleunigt umzusetzen.
Louise Hummel-Schröter, Sprecherin des Netzwerkes Klimavernetzung Dresden, warf der Politik Untätigkeit vor. All die schicken Autos würden Menschen nicht vor Extremwettern, Ernteausfällen, Trinkwasserknappheit oder Ressourcenkriegen schützen, sagte sie. "Wir brauchen ein Land mit deutlich weniger Autos. Mit einer erschwinglichen Mobilität, die mehr Menschen bewegt als Kisten aus Blech und Kunststoff."
Auch in weiteren Städten waren Proteste unter dem Motto "Klimaziele abschaffen? Nicht mit uns" geplant. "Wir sagen Nein zu einer Politik, die Klimaschutz nicht nur nicht stärkt, sondern schwächt", erklärte Simon Hoba, Mitglied von Fridays for Future in Dresden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












