
Keine Felder mehr für Bauern? Die fatale Spekulation mit Deutschlands Ackerland
Die Welt
Reiche Deutsche, Hedgefonds und Versicherungen entdecken Agrarböden als lukrative Anlagemöglichkeit. Damit treiben sie die Preise hoch: Inzwischen kostet ein Hektar im Schnitt mehr als 26.000 Euro. Für Bauern und den ländlichen Raum hat das erhebliche Konsequenzen.
Wenn Landwirtschaft in Deutschland eine Zukunft haben soll, braucht sie Menschen wie Ulrike Veit-Brandt. Gut ausgebildet, unternehmerisch, durchsetzungsstark und eloquent, versucht die 31-jährige Mecklenburgerin, einen Biobetrieb aufzubauen. Seit Jahren, und bisher vergeblich. „Ich kriege die nötigen Produktionsflächen nicht, weil ich den geforderten Preis nicht zahlen kann“, klagt die Landwirtschaftsmeisterin. Wie ihr geht es Tausenden von Bauern. Bezahlbares Ackerland ist selbst in abgelegenen Regionen zum knappen Gut geworden. Zwei große Trends sorgen dafür, dass Felder und Wiesen für landwirtschaftliche Betriebe kaum noch erschwinglich sind. Für den ländlichen Raum hat das erhebliche Konsequenzen.More Related News













