
Kümmerer helfen Schülern und Azubis beim Berufsstart
n-tv
Manche Menschen scheitern am Übergang von der Schule in den Job. In Sachsen-Anhalt werden sie von Ausbildungsmanagern unterstützt. Wie Heidi Bree den 19-jährigen Jerome begleitet und ihm Türen öffnet.
Manche Menschen scheitern am Übergang von der Schule in den Job. In Sachsen-Anhalt werden sie von Ausbildungsmanagern unterstützt. Wie Heidi Bree den 19-jährigen Jerome begleitet und ihm Türen öffnet.
Stendal (dpa/sa) - Dreimal klopft es vorsichtig an der Tür. Mit einem Lächeln im Gesicht betritt der 19-jährige Jerome das Zimmer von Heidi Bree. Die Ausbildungsmanagerin begrüßt ihn fröhlich, reicht ihm die Hand und ist sofort mit dem Schüler im Gespräch. Der 19-Jährige will bald ein Praktikum machen, um die richtige Ausbildung zu finden - vielleicht als Verwaltungsfachangestellter. "Meine Idee ist, dass du das einfach mal praktisch ausprobierst. Da kümmere ich mich drum", sagt Heidi Bree.
In Sachsen-Anhalt schaffen zu viele junge Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf nicht oder sie brechen bei Problemen ihre Ausbildung ab. Manche sind organisatorisch überfordert, anderen fehlt die Unterstützung der Familie, immer wieder gibt es auch Sprachbarrieren. "Junge Menschen lernen oft nicht mehr, schwierige Situationen zu meistern", sagt Heidi Bree. Sie unterstützt die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf ihrem Weg.
22 Ausbildungsmanager sind im Land geplant, viele von ihnen haben in den vergangenen Monaten in den Landkreisen ihre Arbeit aufgenommen. Sie sollen Förderbedarfe ermitteln, Unterstützungsmaßnahmen organisieren und die Vernetzung zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben verbessern. Bis 2028 stehen für die Aufgabe landesweit Fördermittel in Höhe von 5,28 Millionen Euro zur Verfügung, ein Großteil sind europäische Gelder.
"Das Ausbildungsmanagement ist sehr gut angelaufen. Die Rückmeldungen aus den Berufsschulen, von Kammern, Betrieben und Auszubildenden zeigen, dass das Angebot auf einen echten Bedarf trifft", sagt Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD).













