
Im Landtag ist die CDU genauso stark wie die Grünen
n-tv
Der Auftrag zur Regierungsbildung liege bei den Grünen und ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir, sagt CDU-Landeschef Manuel Hagel am Wahlabend. Nach dem vorläufigen Endergebnis liegt seine CDU gleichauf mit den Grünen - zumindest im Landtag.
Der Auftrag zur Regierungsbildung liege bei den Grünen und ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir, sagt CDU-Landeschef Manuel Hagel am Wahlabend. Nach dem vorläufigen Endergebnis liegt seine CDU gleichauf mit den Grünen - zumindest im Landtag.
Keine 30.000 Stimmen liegt die CDU nach dem vorläufigen Endergebnis hinter den Grünen, genau: 27.312 Stimmen fehlen den Christdemokraten zum Gleichstand. Man kann das Ergebnis durchaus als Gewinn der Union deuten: Sie holte 56 der 70 Direktmandate, an die Grünen gingen 13. Bei den Erststimmen legte die Union um mehr als zehn Prozentpunkte zu, bei den Zweitstimmen um 5,6 Punkte. Die Grünen mussten in beiden Kategorien Verluste hinnehmen.
Im Landtag führt das Wahlergebnis zu einem Gleichstand: Beide Parteien werden, sofern das vorläufige Endergebnis bestätigt wird, 56 Abgeordnete ins Parlament entsenden. Für die CDU ist das ein Plus von 14 Mandaten, die Grünen bekommen zwei Sitze weniger als bislang.
Als CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel am Sonntagabend seine Niederlage eingestand, sah das Ergebnis noch weniger knapp aus. "Als CDU Baden-Württemberg haben nicht wir den Regierungsbildungsauftrag. Der Regierungsbildungsauftrag liegt bei Herrn Özdemir", sagte Hagel am Abend in der ARD.
Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir erklärte sich denn auch zum Sieger: "Wir haben die Wahl gewonnen", sagte er auf der Wahlparty seiner Partei. Zugleich betonte er, er wolle "eine Partnerschaft auf Augenhöhe" mit der CDU.













